aufgeschnittener Windbeutel, gefuellt mit gruener Matcha Sahne und Erdbeerstuecken, auf Teller mit Gabel daneben

Windbeutel mit Matcha Creme

Ein Windbeutel mit Matcha-Creme ist eine dieser Nachspeisen, von der man nicht wusste, dass man sie unbedingt probiert haben muss, bis man sie gesehen hat.
Laura
Laura · Tee-Lexikon & Japan-Fan
Zuletzt aktualisiert: 27. Juli 2026 · Lesezeit ca. 2 Min.
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Laura ist unser "Tee-Lexikon" und ein echter Japan-Fan. Es gibt so gut wie keine Tee-Frage, auf die sie keine Antwort hat. In unserem Blog teilt sie dieses Wissen. Alle Beiträge ansehen →

Uns läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn wir nur daran denken, in dieses riesige, knusprige, mit Sahne gefüllte Stück Kuchenhimmel zu beißen 😍.

Windbeutel mit Matcha-Creme ist eine dieser Nachspeisen, von der man nicht wusste, dass man sie unbedingt probiert haben muss, bis man sie einmal gesehen hat.

Das Grün in der Creme eignet sich auch hier wieder perfekt um kreativ zu werden und verschiedene Farben in die Küche und auf den Teller zu holen. Besonders gut eignen sich dabei Erdbeeren, aber auch Heidelbeeren können wir uns sehr gut vorstellen.

Lass dich nicht von dem Rezept abschrecken ... Ganz sicher!

Zutaten

für den Brandteig:

  • 115 ml Wasser
  • 20 g Margarine
  • 1 Prise Salz
  • 70 g Weizenmehl
  • 10 g Stärke
  • 2 Eier
  • 1 Messerspitze Backpulver

Für die Füllung:

  • 70 g Erdbeeren
  • 1 Packung Sahnesteif
  • 150 g kalte Schlagsahne
  • 20g Puderzucker
  • 1-2 Teelöffel Matcha Basic Line

Für die Dekoration:

  • Puderzucker + Matcha

Zubereitung

Brandteig: Wasser mit Margarine und Salz zum Kochen bringen. Mehl und Stärke mischen, in die Flüssigkeit geben. Zu glatter Teigkugel rühren, ca. 1 Min. erhitzen. 5 Min. ruhen. 2 Eier einzeln einrühren, dann Backpulver. 4-6 Kreise spritzen, 200°C O/U ca. 20 Min. backen (Tür nicht öffnen!). Warm aufschneiden.

Füllung: Matcha + Sahnesteif in Sahne, schlagen, Puderzucker einrieseln. Auf unteren Teil spritzen, gehackte Erdbeeren, Deckel auf, mit Puderzucker + Matcha bestreuen.

Häufige Fragen

Warum kommt der Matcha in die Creme und nicht in den Brandteig?

Matcha reagiert empfindlich auf Hitze: Über etwa 70 °C kann die leuchtend grüne Farbe ins Bräunliche kippen. In der kalten, ungebackenen Sahnefüllung bleibt das Grün dagegen satt und intensiv. Deshalb wird der Matcha erst spät in die gekühlte Sahne eingerührt und kommt nie in den Ofen.

Welcher Matcha eignet sich am besten zum Backen?

Zum Backen und für Cremes eignet sich ein Culinary-Matcha aus späteren Ernten. Er ist herber und kräftiger als Ceremonial-Matcha und setzt sich mit seinem intensiven Aroma gegen Mehl, Zucker und Sahne durch. Die milden, süßlichen Ceremonial-Qualitäten würden in einer gesüßten Füllung dagegen untergehen – sie sind für puren Tee gedacht.

Warum fallen meine Windbeutel nach dem Backen zusammen?

Die häufigsten Ursachen sind eine zu flüssige Teigkonsistenz, ein zu heißer Teig beim Einrühren der Eier und das Öffnen der Ofentür während des Backens. Backe bei 200 °C Ober-/Unterhitze statt Umluft, lass den Teig vor den Eiern handwarm abkühlen und halte die Tür bis zum Ende geschlossen.

Kann ich die Windbeutel vorbereiten?

Die gebackenen, ungefüllten Windbeutel lassen sich gut vorbereiten und luftdicht aufbewahren. Fülle sie aber erst kurz vor dem Servieren, da die Sahnecreme die knusprige Hülle sonst aufweicht. Auch die Matcha-Sahne schmeckt frisch geschlagen am besten und behält so ihr sattes Grün.

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