Matcha Meringues auf Etagere angerichtet mit rosafarbenen Blumen dazwischen

Matcha Meringues - Knusprig leichter Snack für zwischendurch

Matcha Meringues sind ein knuspriger und leichter Snack, der wirklich gut zur täglichen Tasse Tee passt und noch dazu wunderschön aussieht. 

Laura
Laura · Tee-Lexikon & Japan-Fan
Zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2026 · Lesezeit ca. 4 Min.
✓ Mit Quellen geprüft

Laura ist unser "Tee-Lexikon" und ein echter Japan-Fan. Es gibt so gut wie keine Tee-Frage, auf die sie keine Antwort hat. In unserem Blog teilt sie dieses Wissen. Alle Beiträge ansehen →

Matcha Meringues sind ein knusprig-leichter Snack aus nur vier Zutaten – Eiweiß, Zucker, Matcha und ein Spritzer Zitronensaft. Sie sind fettfrei, in zwei Farben ein echter Hingucker auf der Etagere und passen mit ihrer feinherben Note perfekt zur täglichen Tasse Tee.

Das Wichtigste in Kürze

  • Matcha Meringues brauchen nur 4 Zutaten: 2 Eiweiß (Größe M), 90 g Zucker, 1 gehäufter TL Matcha und etwas Zitronensaft – ergibt ein Backblech.
  • Das Verhältnis Zucker zu Eiweiß liegt bei rund 2:1 (90 g Zucker auf ca. 66 g Eiweiß) – das stabilisiert den Eischnee und macht die Baisers knusprig.
  • Meringues werden nicht gebacken, sondern bei niedriger Temperatur getrocknet: ca. 75 Minuten bei 110 °C Ober-/Unterhitze.
  • Für die typische Zweifarbigkeit den Eischnee teilen und nur eine Hälfte mit Matcha grün färben – so entstehen weiße und grüne Tupfen nebeneinander.

Der Reiz dieser kleinen Baisers liegt in ihrer Einfachheit: Zutaten, die man ohnehin zu Hause hat, ein bisschen Geduld im Ofen – und fertig ist ein Snack, der für Gesprächsstoff sorgt. Der Matcha bringt dabei nicht nur die Farbe, sondern auch eine feinherbe Tiefe, die die Süße des Zuckers angenehm ausbalanciert.

Welche Zutaten brauche ich für Matcha Meringues?

Die Zutatenliste ist kurz. Wichtig ist vor allem, dass Eiweiß und Schüssel absolut fettfrei sind – schon eine Spur Eigelb oder Fett verhindert, dass der Eischnee steif wird.

Zutat

Menge (1 Blech)

Funktion

Eiweiß (Größe M)

2 Stück (ca. 66 g)

Gerüst – schlägt Luft ein und gibt Struktur

Zucker

90 g

Stabilisiert den Schaum, sorgt für Glanz und Knusprigkeit

Matcha

1 gehäufter TL

Farbe und feinherbe Geschmacksnote

Zitronensaft

einige Tropfen

Säure – hilft dem Eischnee, schneller Volumen aufzubauen

Beim Matcha lohnt sich ein Blick auf die Qualität: Ein zu bitterer oder gräulicher Matcha schlägt geschmacklich durch und trübt die schöne grüne Farbe. Für Gebäck muss es kein Zeremonial-Matcha der Spitzenklasse sein, aber ein sauber vermahlener, satt-grüner Tee mit vollem Körper wie unser Bio Matcha Yottsu setzt sich in Backwaren gut durch. Mehr dazu, worauf es beim Backen ankommt, liest du in unserem Beitrag Matcha zum Backen und Kochen.

Gut zu wissen: Meringues sind praktisch fettfrei – sie bestehen fast nur aus aufgeschlagenem Eiweiß und Zucker. 100 g Baiser haben rund 100 g Kohlenhydrate, aber nahezu kein Fett. Ein leichter Snack im Wortsinn.

Wie mache ich zweifarbige Matcha Meringues?

Der Trick hinter dem grün-weißen Muster ist einfach: Du bereitest die gleiche Eischnee-Masse zweimal zu – einmal hell, einmal mit Matcha grün gefärbt – und spritzt sie nebeneinander aufs Blech.

1
Eiweiß aufteilen

Gib je ein Eiweiß in zwei fettfreie Schüsseln.

2
Helle Masse

Ein paar Tropfen Zitronensaft dazu, aufschlagen, 45 g Zucker einrieseln lassen und weiterrühren, bis der Schnee glänzt und steife Spitzen hält.

3
Grüne Masse

Für die zweite Schüssel den Matcha gleich zu Beginn zugeben, dann ebenso mit 45 g Zucker steif schlagen.

4
Spritzen & trocknen

Beide Massen in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen, walnussgroße Tupfen aufs Backpapier setzen und ca. 75 Minuten bei 110 °C trocknen.

Wer beide Massen nebeneinander in denselben Spritzbeutel füllt, bekommt einen sanften Grün-Weiß-Verlauf in jedem einzelnen Baiser. Wer sie getrennt aufspritzt, erhält klar weiße und klar grüne Meringues im Wechsel – beides sieht auf einer Etagere wunderschön aus.

💡
Lauras Tipp: Meringues mögen keine Feuchtigkeit. Schlage sie an einem trockenen Tag auf und lass sie nach dem Trocknen bei leicht geöffneter Ofentür langsam abkühlen – so bleiben sie außen knusprig und werden nicht zäh. Luftdicht verpackt halten sie sich rund zwei Wochen.

Warum werden meine Meringues nicht fest?

Die häufigsten Ursachen sind Fett und Feuchtigkeit. Selbst ein Rest Eigelb im Eiweiß oder eine fettige Schüssel verhindern, dass sich der Schaum aufbaut. Auch zu früh oder zu schnell zugegebener Zucker lässt den Eischnee zusammenfallen – deshalb den Zucker erst nach dem Anschlagen und langsam einrieseln lassen. Und: An schwülen, feuchten Tagen ziehen Baisers Wasser aus der Luft und bleiben klebrig.

Wichtig ist außerdem die niedrige Temperatur. Meringues werden getrocknet, nicht gebacken – bei zu viel Hitze bräunen sie und reißen, statt sanft durchzutrocknen. 110 °C sind ein verlässlicher Richtwert; jeder Ofen heizt etwas anders, ein Ofenthermometer hilft.

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Wozu passen Matcha Meringues?

Am schönsten sind sie zur Teezeit: Die feinherbe Matcha-Note nimmt den Faden der Tasse Grüntee auf und die luftige Süße bildet den Gegenpol. Sie eignen sich als Deko auf Torten und Desserts, als Mitbringsel in der Keksdose oder einfach als kleiner Snack zwischendurch. Wer Lust auf mehr grünes Gebäck hat, findet in unseren Matcha Keksen ein ebenso einfaches Rezept.

Fazit

Matcha Meringues zeigen, wie wenig es für einen besonderen Snack braucht: vier Zutaten, ein bisschen Geduld und einen guten Matcha. Fettfrei, hübsch anzusehen und geschmacklich fein abgestimmt – der ideale Begleiter zur nächsten Tasse Tee.

Häufige Fragen

Welchen Matcha nehme ich für Meringues?

Für Meringues muss es kein teurer Zeremonial-Matcha sein, aber ein sauber vermahlener, satt-grüner Tee mit vollem Körper. So bleibt die Farbe leuchtend grün und der Geschmack feinherb statt bitter. Ein Culinary- oder kräftiger Alltags-Matcha wie Bio Matcha Yottsu eignet sich gut.

Bei welcher Temperatur trocknet man Matcha Meringues?

Meringues werden nicht gebacken, sondern bei niedriger Temperatur getrocknet. Bewährt haben sich rund 75 Minuten bei 110 °C Ober-/Unterhitze. Bei höherer Hitze bräunen sie und reißen, statt gleichmäßig durchzutrocknen – ein Ofenthermometer hilft, da jeder Ofen etwas anders heizt.

Warum werden meine Meringues nicht steif?

Meist liegt es an Fett oder Feuchtigkeit: Schon ein Rest Eigelb oder eine fettige Schüssel verhindern, dass der Eischnee steif wird. Auch zu früh oder zu schnell zugegebener Zucker lässt den Schaum zusammenfallen – den Zucker daher erst nach dem Anschlagen langsam einrieseln lassen. An feuchten Tagen ziehen Meringues zusätzlich Wasser aus der Luft und bleiben klebrig.

Wie lange sind Matcha Meringues haltbar?

Vollständig durchgetrocknete Meringues halten sich luftdicht verpackt bei Zimmertemperatur rund zwei Wochen. Da Meringues fast nur aus Zucker bestehen und Feuchtigkeit anziehen, ist eine luftdichte Dose entscheidend. Nicht im Kühlschrank lagern – dort werden sie durch die Feuchtigkeit zäh.

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