Gruene Matcha Kekse auf Backpapier

Matcha Kekse

Matcha Kekse selber backen: knusprige, leuchtend grüne Mürbekekse mit nur 6 Zutaten. Rezept, Backtemperatur und Tipps für die perfekte grüne Farbe.
Laura
Laura · Tee-Lexikon & Japan-Fan
Zuletzt aktualisiert: 27. Juli 2026 · Lesezeit ca. 4 Min.
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Laura ist unser "Tee-Lexikon" und ein echter Japan-Fan. Es gibt so gut wie keine Tee-Frage, auf die sie keine Antwort hat. In unserem Blog teilt sie dieses Wissen. Alle Beiträge ansehen →

Matcha Kekse sind knusprige Mürbekekse mit einer frischen, leicht herben Note – die perfekte Begleitung zu deiner täglichen Schale Matcha. Mit nur sechs Zutaten und rund 15 g Matcha auf 300 g Mehl gelingen sie zuverlässig grün und aromatisch.

Das Wichtigste in Kürze

  • Für etwa 25–30 Kekse brauchst du 150 g Butter, 300 g Mehl, 80 g Zucker, 1 Ei, 15 g Matcha und eine Prise Salz.
  • Der Teig muss vor dem Ausrollen mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.
  • Gebacken wird bei 180 °C für rund 10 Minuten – länger und heißer lässt den Matcha bräunlich werden.
  • Zum Backen eignet sich eine kräftige Einstiegsqualität wie Bio Matcha Itsutsu besser als teurer Zeremonial-Matcha.

Matcha-Kekse verbinden die buttrige Süße klassischer Mürbekekse mit dem grasig-herben Charakter von japanischem Grüntee. Sie schmecken zu jeder Teesorte, machen sich auf dem Kaffeetisch gut und lassen sich mit Ausstechern in jede Form bringen. Unten findest du das komplette Rezept plus die wichtigsten Kniffe für Farbe, Geschmack und Haltbarkeit.

Welche Zutaten brauche ich für Matcha Kekse?

Die Zutatenliste ist kurz und kommt ohne Spezialprodukte aus. Entscheidend ist allein die Qualität und Menge des Matcha – er bestimmt Farbe und Geschmack.

  • 150 g Butter (weich)
  • 300 g Mehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 15 g Matcha
  • 1 Prise Salz
Tipp: Wiege den Matcha ab, statt ihn in Löffeln zu dosieren. 15 g entsprechen je nach Dichte etwa 5–6 Teelöffeln – abgewogen triffst du die Farbe zuverlässiger.

Wie bereite ich Matcha Kekse zu?

Der Ablauf entspricht einem klassischen Mürbeteig: erst cremig rühren, dann kühlen, dann ausstechen und backen. Die Kühlzeit ist kein optionaler Schritt – sie macht den Teig überhaupt erst formbar.

1
Teig anrühren

Zucker mit der weichen Butter cremig rühren, dann Ei, Matcha und Salz untermischen.

2
Mehl einkneten

Mehl zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.

3
Kühlen

Teig zugedeckt mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

4
Ausstechen & backen

Teig ausrollen, Kekse ausstechen und bei 180 °C rund 10 Minuten backen.

Nimm die Kekse aus dem Ofen, sobald die Ränder gerade fest sind – auf dem Blech backen sie noch etwas nach. So bleiben sie innen mürbe und außen knusprig.

Welcher Matcha eignet sich zum Backen?

Beim Backen bei 180 °C gehen die feinen Aromen einer teuren Zeremonial-Qualität verloren. Sinnvoller ist ein kräftiger, preiswerter Matcha, der sich im Teig geschmacklich und farblich durchsetzt. Diese Übersicht ordnet die gängigen Qualitäten ein.

Qualität

Eignung zum Backen

Charakter

Bio Matcha Itsutsu

Ideal

Fruchtig-intensiv, setzt sich im Teig durch

Bio Matcha Yottsu

Gut

Etwas milder, für feinere Gebäcke

Zeremonial-Qualität

Verschwendet

Feine Aromen gehen beim Backen verloren

Für dieses Rezept greifst du also am besten zu einer Einstiegsqualität. Unser Itsutsu ist dafür gemacht – fruchtig, intensiv und im Preis so, dass sich das Backen mit 15 g pro Blech lohnt.

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Wie werden die Kekse richtig grün?

Die leuchtend grüne Farbe ist das Markenzeichen von Matcha-Gebäck – und der Punkt, an dem am meisten schiefgeht. Drei Faktoren entscheiden: Hitze, Zeit und Frische des Matcha.

Gut zu wissen: Matcha reagiert empfindlich auf Hitze. Über 180 °C oder bei mehr als 10–12 Minuten Backzeit kippt das Grün ins Bräunliche. Backe die Kekse deshalb lieber kurz und kontrolliere die Farbe ab Minute 9.

Wichtig sind außerdem eine ausreichende Menge Matcha und frische, gut gelagerte Ware. Oxidierter oder zu sparsam dosierter Matcha ergibt blasse, gelbstichige Kekse. Mit 15 g auf 300 g Mehl und frischem Pulver bekommst du ein sattes, appetitliches Grün.

Fazit

Matcha Kekse sind ein einfaches Rezept mit großer Wirkung: sechs Zutaten, eine halbe Stunde Kühlzeit und zehn Minuten im Ofen. Wer auf niedrige Backtemperatur, kurze Backzeit und eine kräftige Einstiegsqualität achtet, wird mit knusprigen, leuchtend grünen Keksen belohnt.

Häufige Fragen

Wie viel Matcha kommt in Matcha Kekse?

Für etwa 25 bis 30 Kekse rechnet man mit rund 15 g Matcha auf 300 g Mehl. Das ergibt eine kräftig grüne Farbe und einen deutlich herben Matcha-Geschmack, ohne bitter zu werden. Wer es milder mag, reduziert auf 10 g; für sehr intensiven Geschmack sind bis zu 20 g möglich.

Welchen Matcha nimmt man zum Backen von Keksen?

Zum Backen eignet sich eine kräftige, preiswerte Einstiegsqualität wie Bio Matcha Itsutsu am besten. Beim Backen bei 180 °C gehen feine Aromen einer teuren Zeremonial-Qualität ohnehin verloren, während ein intensiver, leicht herber Matcha seine Farbe und seinen Geschmack im Teig gut durchsetzt. Zeremonial-Matcha bleibt besser der puren Schale vorbehalten.

Warum werden meine Matcha Kekse nicht grün?

Matcha verliert seine leuchtend grüne Farbe durch zu viel Hitze und zu lange Backzeit. Backe die Kekse deshalb bei höchstens 180 °C und nur rund 10 Minuten, bis die Ränder gerade fest sind. Auch frischer, gut gelagerter Matcha und eine ausreichende Menge (etwa 15 g auf 300 g Mehl) sorgen für ein sattes Grün statt eines bräunlichen Tons.

Wie lange sind Matcha Kekse haltbar?

In einer luftdichten Dose halten Matcha Mürbekekse bei Zimmertemperatur etwa 1 bis 2 Wochen. Die grüne Farbe kann mit der Zeit leicht nachdunkeln, der Geschmack bleibt aber erhalten. Zum längeren Aufbewahren lassen sich die ungebackenen oder gebackenen Kekse auch einfrieren.

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