Matcha Kekse sind knusprige Mürbekekse mit einer frischen, leicht herben Note – die perfekte Begleitung zu deiner täglichen Schale Matcha. Mit nur sechs Zutaten und rund 15 g Matcha auf 300 g Mehl gelingen sie zuverlässig grün und aromatisch.
Das Wichtigste in Kürze
- Für etwa 25–30 Kekse brauchst du 150 g Butter, 300 g Mehl, 80 g Zucker, 1 Ei, 15 g Matcha und eine Prise Salz.
- Der Teig muss vor dem Ausrollen mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.
- Gebacken wird bei 180 °C für rund 10 Minuten – länger und heißer lässt den Matcha bräunlich werden.
- Zum Backen eignet sich eine kräftige Einstiegsqualität wie Bio Matcha Itsutsu besser als teurer Zeremonial-Matcha.
Matcha-Kekse verbinden die buttrige Süße klassischer Mürbekekse mit dem grasig-herben Charakter von japanischem Grüntee. Sie schmecken zu jeder Teesorte, machen sich auf dem Kaffeetisch gut und lassen sich mit Ausstechern in jede Form bringen. Unten findest du das komplette Rezept plus die wichtigsten Kniffe für Farbe, Geschmack und Haltbarkeit.
Welche Zutaten brauche ich für Matcha Kekse?
Die Zutatenliste ist kurz und kommt ohne Spezialprodukte aus. Entscheidend ist allein die Qualität und Menge des Matcha – er bestimmt Farbe und Geschmack.
- 150 g Butter (weich)
- 300 g Mehl
- 80 g Zucker
- 1 Ei (Größe M)
- 15 g Matcha
- 1 Prise Salz
Wie bereite ich Matcha Kekse zu?
Der Ablauf entspricht einem klassischen Mürbeteig: erst cremig rühren, dann kühlen, dann ausstechen und backen. Die Kühlzeit ist kein optionaler Schritt – sie macht den Teig überhaupt erst formbar.
Teig anrühren
Zucker mit der weichen Butter cremig rühren, dann Ei, Matcha und Salz untermischen.
Mehl einkneten
Mehl zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Kühlen
Teig zugedeckt mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Ausstechen & backen
Teig ausrollen, Kekse ausstechen und bei 180 °C rund 10 Minuten backen.
Nimm die Kekse aus dem Ofen, sobald die Ränder gerade fest sind – auf dem Blech backen sie noch etwas nach. So bleiben sie innen mürbe und außen knusprig.
Welcher Matcha eignet sich zum Backen?
Beim Backen bei 180 °C gehen die feinen Aromen einer teuren Zeremonial-Qualität verloren. Sinnvoller ist ein kräftiger, preiswerter Matcha, der sich im Teig geschmacklich und farblich durchsetzt. Diese Übersicht ordnet die gängigen Qualitäten ein.
|
Qualität |
Eignung zum Backen |
Charakter |
|
Bio Matcha Itsutsu |
Ideal |
Fruchtig-intensiv, setzt sich im Teig durch |
|
Bio Matcha Yottsu |
Gut |
Etwas milder, für feinere Gebäcke |
|
Zeremonial-Qualität |
Verschwendet |
Feine Aromen gehen beim Backen verloren |
Für dieses Rezept greifst du also am besten zu einer Einstiegsqualität. Unser Itsutsu ist dafür gemacht – fruchtig, intensiv und im Preis so, dass sich das Backen mit 15 g pro Blech lohnt.
Bio Matcha Itsutsu
Fruchtig-intensiv und ideal zum Backen – unsere preiswerte Einstiegsqualität.
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Wie werden die Kekse richtig grün?
Die leuchtend grüne Farbe ist das Markenzeichen von Matcha-Gebäck – und der Punkt, an dem am meisten schiefgeht. Drei Faktoren entscheiden: Hitze, Zeit und Frische des Matcha.
Wichtig sind außerdem eine ausreichende Menge Matcha und frische, gut gelagerte Ware. Oxidierter oder zu sparsam dosierter Matcha ergibt blasse, gelbstichige Kekse. Mit 15 g auf 300 g Mehl und frischem Pulver bekommst du ein sattes, appetitliches Grün.
Fazit
Matcha Kekse sind ein einfaches Rezept mit großer Wirkung: sechs Zutaten, eine halbe Stunde Kühlzeit und zehn Minuten im Ofen. Wer auf niedrige Backtemperatur, kurze Backzeit und eine kräftige Einstiegsqualität achtet, wird mit knusprigen, leuchtend grünen Keksen belohnt.






