Matcha Waffeln verbinden ein europäisches Sonntagsgebäck mit japanischem Grüntee – knusprig, leuchtend grün und leicht herb. Unten findest du das klassische Rezept und eine vegane Variante, beide für ein handelsübliches Waffeleisen.
Das Wichtigste in Kürze
- Für Waffeln eignet sich Culinary-Matcha (z. B. Bio Matcha Itsutsu), nicht der teure Zeremonie-Matcha – sein kräftiges Aroma setzt sich gegen Mehl, Zucker und Butter durch.
- 1 Teelöffel Matcha (ca. 2 g) reicht für ein Blech Waffeln und sorgt für die typisch grüne Farbe.
- Der klassische Teig braucht rund 20 Minuten Ruhezeit, der vegane nur etwa 5 Minuten.
- Matcha ins Waffeleisen: außen knusprig, innen weich – am besten mit Puderzucker servieren, der die grüne Farbe betont.
- Kirschkompott harmoniert kaum mit Matcha; besser sind Puderzucker, Sahne oder helle Beeren.
Warum Matcha und Waffeln zusammenpassen
Die Waffel gehört zu den ältesten Gebäcken Europas: Schon im 9. Jahrhundert sind in Belgien und Frankreich Backeisen belegt, aus denen sich das heutige tief gemusterte Muster erst im 19. Jahrhundert entwickelte. Matcha wiederum ist ein zu feinem Pulver vermahlener japanischer Grüntee. Trifft beides aufeinander, entsteht klassische Fusionsküche – ein traditionelles Gericht bekommt eine neue Farbe und eine leicht herbe Note.
Der herbe Matcha-Geschmack balanciert die Süße von Zucker und Sahne aus, statt sie zu verdoppeln. Genau das macht die grüne Waffel zum Gesprächsthema am Kaffeetisch – ohne dass sie süßlich-eintönig wirkt.
Welcher Matcha eignet sich zum Backen?
Zum Backen brauchst du keinen Zeremonie-Matcha. Sinnvoll ist ein kräftiger Culinary- oder Alltags-Matcha, dessen intensives, herbes Aroma sich gegen Mehl, Zucker und Fett durchsetzt und die Farbe auch nach dem Backen hält. Bei Matcha Kāru bildet dafür die Basic Line aus Bio Matcha Yottsu und Bio Matcha Itsutsu die passende, preiswerte Grundlage. Mehr dazu liest du in unserem Beitrag zum Kochen und Backen mit Matcha.
Zutaten für klassische Matcha Waffeln
Die folgenden Mengen ergeben etwa 8 Waffeln (rund 4 Portionen):
- 1 TL Bio Matcha Itsutsu (ca. 2 g)
- 70 g Butter (Zimmertemperatur)
- 75 g Zucker
- 2 Eier
- Abrieb einer halben Zitrone (alternativ ½ Päckchen Zitronenschale)
- 125 g Schmand
- 70 g Speisestärke
- 70 g Mehl
- 125 ml Milch
Zutaten für die vegane Variante
- 1 TL Bio Matcha Itsutsu (ca. 2 g)
- 100 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 125 ml Hafermilch
- 40 g Obstmus (für Konsistenz und Süße, z. B. Apfel-Banane)
- 1 EL Sonnenblumenöl
Wie bereitest du Matcha Waffeln zu?
Die Zubereitung ist für beide Varianten fast identisch: erst die trockenen und die flüssigen Zutaten getrennt vermengen, dann alles zu einem glatten Teig verrühren. Ein Handrührgerät hilft gegen Klumpen.
Trockenes mischen
Mehl, Stärke, gesiebten Matcha und – bei der veganen Variante – Backpulver vermengen.
Feuchtes zugeben
Butter, Zucker, Eier, Schmand, Zitrone und Milch (bzw. vegan: Hafermilch, Obstmus, Öl) unterrühren.
Ruhen lassen
Klassischen Teig ca. 20 Minuten ruhen lassen, veganen Teig etwa 5 Minuten.
Backen
Im vorgeheizten Waffeleisen goldgrün und knusprig ausbacken.
Wie serviert man Matcha Waffeln am besten?
Matcha Waffeln bestechen vor allem durch ihre außergewöhnliche Farbe. Am besten unterstreichst du sie mit Puderzucker – eine weitere Beilage braucht das Dessert dann eigentlich nicht. Wer möchte, reicht dazu Sahne.
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Fazit
Mit einem kräftigen Culinary-Matcha und einem Teelöffel Pulver zauberst du leuchtend grüne Waffeln, die klassisch oder vegan gelingen. Der herbe Ton gibt dem süßen Sonntagsgebäck eine erwachsene Note – ein einfacher Einstieg ins Backen mit Matcha.






