Gruenes Eis mit Blaubeeren und Kokosflocken in schwarzer Schale

Veganes Eis mit Matcha

Hier ist es, das einfachste Rezept für superleckeres veganes Eis mit Matcha. Der perfekte Begleiter für einen sonnigen Nachmittag, den du entspannt genießt.
Laura
Laura · Tee-Lexikon & Japan-Fan
Zuletzt aktualisiert: 27. Juli 2026 · Lesezeit ca. 4 Min.
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Laura ist unser "Tee-Lexikon" und ein echter Japan-Fan. Es gibt so gut wie keine Tee-Frage, auf die sie keine Antwort hat. In unserem Blog teilt sie dieses Wissen. Alle Beiträge ansehen →

Matcha Eis gelingt in fünf Minuten – ganz ohne Eismaschine, ohne Milch und ohne raffinierten Zucker. Die Basis sind gefrorene Bananen, die im Mixer zu einer cremigen „Nicecream" werden, plus zwei Teelöffel Matcha für Farbe, feine Herbe und den charakteristischen Grüntee-Geschmack.

Das Wichtigste in Kürze

  • Veganes Matcha Eis braucht nur 3 reife Bananen und 2 TL Matcha und ergibt zwei Portionen.
  • Bananen vorher mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) einfrieren – ohne diesen Schritt wird die Masse nicht cremig.
  • Ein culinary Matcha wie der Bio Matcha Yottsu ist ideal: kräftig genug, um Süße und Kälte zu überstehen, und deutlich günstiger als Ceremonial-Qualität.
  • Matcha erst gegen Ende des Mixens zugeben und kurz einarbeiten – so bleibt die grüne Farbe frisch und bildet keine Klümpchen.
  • Ohne Eismaschine: ein Standmixer oder Food Processor mit gefrorenem Obst reicht vollständig aus.

Was steckt in veganem Matcha Eis?

Die klassische „Nicecream" ist ein Eis aus gefrorenen, pürierten Bananen. Beim Mixen wird das Fruchtfleisch so fein zerkleinert, dass eine luftige, cremige Textur entsteht – ähnlich wie Softeis, aber komplett auf pflanzlicher Basis und ohne Sahne oder Ei.

Reife Bananen bringen von Natur aus genug Süße mit, sodass zusätzlicher Zucker meist überflüssig ist. Der Matcha liefert die typisch grüne Farbe, eine leichte, angenehme Herbe und rundet die Süße der Banane aus. Zwei Teelöffel auf drei Bananen sind ein guter Startwert – wer es intensiver mag, gibt einen weiteren halben Teelöffel dazu.

Tipp: Je reifer die Banane (mit braunen Punkten auf der Schale), desto süßer und cremiger das Eis. Überreife Bananen, die zum Frischverzehr zu weich sind, eignen sich perfekt und lassen sich vorab in Stücken einfrieren.

Wie bereite ich Matcha Eis Schritt für Schritt zu?

1
Bananen einfrieren

3 reife Bananen schälen, in Scheiben schneiden und mindestens 4 Stunden oder über Nacht gefrieren.

2
Mixen

Gefrorene Stücke in den Mixer geben und zerkleinern, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Bei Bedarf pausieren und die Masse nach unten schieben.

3
Matcha zugeben

2 TL Matcha (optional etwas Kokosmilch) hinzufügen und nur kurz weitermixen, bis alles gleichmäßig grün ist.

4
Servieren

Sofort als Softeis genießen oder für 1–2 Stunden ins Gefrierfach für festere Kugeln.

Für eine cremigere, weniger fruchtige Variante ersetzt du eine Banane durch ein paar Esslöffel Kokosmilch. Das macht das Eis reichhaltiger und dämpft den Bananengeschmack etwas ab – praktisch, wenn der Matcha stärker im Vordergrund stehen soll.

Welcher Matcha eignet sich zum Backen und für Eis?

Für Rezepte lohnt sich ein sogenannter culinary Matcha statt einer teuren Ceremonial-Qualität. In Kombination mit Süße, Fett und Kälte gehen feine Aromanuancen ohnehin unter, während eine kräftige, leicht herbe Note gefragt ist, die sich gegen die Banane durchsetzt.

Matcha

Charakter

Eignung fürs Eis

Bio Matcha Yottsu

Frisch, edel-herb, voller Körper

Ideal – setzt sich klar gegen Süße durch

Bio Matcha Itsutsu

Fruchtig, intensiv, dominant

Sehr gut für einen kräftigen Grünton

Ceremonial-Qualität

Fein, süßlich, geringe Herbe

Möglich, aber Aromen gehen verloren

💡
Lauras Tipp: Sieb den Matcha vor dem Mixen kurz durch ein feines Sieb oder verrühre ihn mit einem Schuss Pflanzendrink zu einer glatten Paste. So vermeidest du kleine Klümpchen und die Farbe wird gleichmäßig leuchtend grün.

Wie wird das Eis besonders cremig?

Entscheidend ist die Kälte des Obsts: Nur vollständig gefrorene Bananen werden im Mixer cremig statt matschig. Ein leistungsstarker Standmixer oder Food Processor arbeitet die Masse am besten auf. Etwas Geduld hilft – anfangs wirkt die Masse krümelig, nach ein bis zwei Minuten wird sie glatt.

Wer keine Kugeln, sondern Softeis möchte, serviert sofort. Für festere Konsistenz kommt das Eis noch ein bis zwei Stunden ins Gefrierfach. Länger gelagert wird es sehr hart – dann vor dem Servieren einige Minuten antauen lassen.

Gut zu wissen: Als Topping passen frische Blaubeeren für Frische und Kokosflocken für Extra-Crunch. Auch geröstete Nüsse, Kakaonibs oder ein Spritzer dunkle Schokolade harmonieren gut mit der herben Matcha-Note.
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Fazit

Veganes Matcha Eis ist eines der einfachsten Sommerrezepte überhaupt: gefrorene Bananen, zwei Teelöffel culinary Matcha, ein Mixer – fertig. Mit einem kräftigen Matcha wie dem Yottsu bekommst du eine leuchtend grüne Farbe und eine feine Herbe, die die natürliche Süße der Banane perfekt ausbalanciert.

Häufige Fragen

Wie wird Matcha Eis grün und nicht bräunlich?

Die leuchtend grüne Farbe kommt vom Matcha selbst. Gib das Pulver erst gegen Ende des Mixens dazu und arbeite es nur kurz ein, damit es nicht überhitzt. Ein hochwertiger, frischer Matcha behält seinen satten Grünton besser als altes, gelblich gewordenes Pulver.

Kann ich Matcha Eis ohne Eismaschine machen?

Ja. Für dieses Rezept brauchst du keine Eismaschine, sondern nur einen leistungsstarken Standmixer oder Food Processor. Die gefrorenen Bananen liefern die cremige Textur, die sonst die Eismaschine erzeugen müsste.

Wie viel Matcha kommt in das Eis?

Für drei Bananen sind zwei Teelöffel Matcha ein guter Ausgangswert. Wer eine kräftigere Herbe und ein intensiveres Grün möchte, gibt einen weiteren halben Teelöffel dazu. Am besten schmeckst du die Masse vor dem Servieren ab.

Ist veganes Matcha Eis gesünder als normales Eis?

Das Eis kommt ohne Sahne, Ei und meist ohne zusätzlichen Zucker aus, da reife Bananen von Natur aus süß sind. Es ist damit fett- und zuckerärmer als klassisches Milcheis. Ob es gesünder ist, hängt aber von der Gesamternährung und den Toppings ab.

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